Was macht
Kunst mit Ihnen?
Sie müssen Kunst nicht verstehen.
Sie dürfen staunen. Ablehnen. Fragen.
Diskutieren. Sich berühren lassen.
Kunst.
Dialog.
Begegnung.
Die Galerie van den Boom möchte mehr sein als ein Raum, in dem Kunst betrachtet wird.
Wir möchten provozieren, ohne zu belehren. Polarisieren, ohne auszuschließen. Fragen stellen, ohne die Antworten bereits zu kennen.
Uns interessiert nicht zuerst:
Was wollte der Künstler damit sagen?
Uns interessiert:
Was macht es mit mir?
Macht
Macht begegnet uns überall – in Politik und Gesellschaft, in Beziehungen, durch Sprache, Bilder und Entscheidungen.
Was beeinflusst mich?
Wo übe ich selbst Macht aus?
Welche Verantwortung trage ich dadurch?
Ohnmacht
Ohnmacht erleben wir dort, wo wir den Eindruck haben, nicht mehr handeln oder beeinflussen zu können.
Wann habe ich mich ohnmächtig gefühlt? Was hat mir geholfen, wieder handlungsfähig zu werden?
Sprachlosigkeit
Sie entsteht nicht nur angesichts von Krieg, Gewalt oder Ungerechtigkeit.
Wir können auch sprachlos sein, weil uns etwas berührt. Weil etwas schön ist.
Was hat Sie zuletzt sprachlos gemacht?
Was macht Sie derzeit sprachlos – und was gibt Ihnen Hoffnung?
Es gibt keine richtigen Antworten. Nur Ihre.
Diese Ausstellung beginnt nicht an der Wand. Sie beginnt in Ihnen.
Aktuell
Macht / Ohnmacht
Sprachlosigkeit
Eine Ausstellung über Einfluss und Kontrollverlust, Verantwortung und Verletzlichkeit – und über jene Momente, in denen uns die Worte fehlen.
Mehr erfahren
Was kommt
Installation · Berlin / Istanbul
Ende September / Anfang Oktober
Ein neues Kapitel eines internationalen Kunstprojekts, das speziell für Brandenburg weiterentwickelt wird.
Lebenslinien
November
Eine Ausstellung über Erfahrungen, Erinnerungen, Begegnungen und Wendepunkte, die uns zu den Menschen machen, die wir heute sind.
Neue Formate
Neue Musik · junge Musik · Tanz · Performance · Gespräche · Workshops · Kurse
Mehr erfahrenIch wünsche mir, dass Menschen nicht sagen: „Ich war in einer Galerie.“
Sondern: „Ich habe dort etwas erlebt, das mich nicht mehr loslässt.“
Hagen van den Boom