Ausstellung · Galerie van den Boom
POROUS
Eine interaktive Installation über die fragile Grenze zwischen Vertrauen und Ekel.
2. bis 11. Oktober 2026
Termine
- Vernissage am Freitag, 2. Oktober 2026, um 18:00 Uhr
- Performance am Freitag, 2. Oktober 2026, um 19:00 Uhr
- Finissage am Sonntag, 11. Oktober 2026
Zur Ausstellung
POROUS ist die zweite Fassung eines sich entwickelnden, ortsbezogenen Ausstellungsprojekts. Es untersucht den Körper als poröse Grenze, die durch Beziehungen, Erinnerung, Berührung, Intimität und die Umgebungen, in denen wir leben, fortwährend geprägt wird.
Mehr zum Konzept
Die erste Fassung wurde unter dem Titel „Softcore Intervention“ beim Festival 48 Stunden Neukölln in Berlin gezeigt. Für die Galerie van den Boom wird das Projekt neu auf den Raum und seinen öffentlichen Kontext bezogen. Abstrakte Malerei, Skulptur, Textil, Klang, Licht und räumliche Elemente verbinden sich zu einer begehbaren Installation.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Was geschieht, wenn wir den Körper nicht als feste Grenze verstehen, sondern als etwas, das Erfahrungen aufnimmt, ihnen widersteht, sich erinnert und sich durch Begegnungen verändert?
Mitwirkende
- Fulya Müftüoğlu
- Künstlerische Leitung und Konzept
- Çiğdem Durmaz Şenol
- Künstlerische Leitung und Skulptur
- Aslı Atasoy Öner
- Lichtgestaltung und künstlerische Zusammenarbeit
- Daisy Wells
- Sounddesign und künstlerische Zusammenarbeit
- Larissa Hassoun
- Beratung
Über die Mitwirkenden
Fulya Müftüoğlu ist eine in Berlin lebende multidisziplinäre Künstlerin und Kreativbegleiterin. Ihre Arbeit verbindet abstrakte Malerei, Zeichnung, Performance, Storytelling, Installation und partizipative Formate. Im Zentrum stehen Körper, Emotion, Verletzlichkeit, Grenzen und Veränderung.
Çiğdem Durmaz Şenol lebt in Istanbul und studierte Bildende Kunst am Bard College. Ihre multidisziplinäre Praxis bewegt sich zwischen verschiedenen Materialien, Formen und Ideen. In ihrer aktuellen Arbeit konzentriert sie sich besonders auf Skulptur.
Aslı Atasoy Öner ist eine in Berlin lebende Lichtdesignerin und multidisziplinäre Künstlerin. Seit mehr als 15 Jahren arbeitet sie in Theater, Tanz, Performance und Installation. Sie untersucht Licht als räumliches und sinnliches Medium und arbeitet dabei mit Schatten, Reflexion, Farbe, Rhythmus und Bewegung.
Daisy Wells ist eine in Berlin lebende Klangkünstlerin und Komponistin. Ihre Arbeit umfasst Performance, Field Recording und gemeinschaftliche Formen des Zuhörens. Als Macalla entwickelt sie lang andauernde, partizipative Klangarbeiten; als Ligeia arbeitet sie mit elektroakustischen Performances.
Larissa Hassoun berät zur Diskriminierungsprävention im Kunst- und Kulturbereich. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf dem Schutz vor sexualisierter Belästigung und Gewalt. Seit vielen Jahren ist sie in feministischen Beratungszusammenhängen tätig.
Einblicke und Links
Die erste Fassung des Projekts und weitere Arbeiten von Fulya Müftüoğlu. Die Links öffnen externe Seiten in einem neuen Fenster.